Schluss mit dem Wiege-Stress!

Mit diesen Tipps freundest du dich endlich mit deiner Waage an.

What a day! Mein Gott, muss der Tag so anfangen? Du hast die letzten Tage wirklich verdammt gut auf deine Ernährung geachtet, hast Sport getrieben, bist früh zu Bett gegangen? Du hast im Grunde alles gemacht, um sorgsam mit dir umzugehen und um dein Wunschgewicht zu erreichen? Und dennoch: Die Waage macht einfach was SIE will und nicht was DU willst. Sie zeigt mehr an als du dir vorgestellt hast. Wesentlich mehr. Mein Tipp: Keep cool! Alles kann halb so wild sein. Denn gerade bei uns Frauen vor der Menopause unterliegt unser Körpergewicht ziemlichen zyklusbedingten Schwankungen. Mach' dir getrost einen Kaffee oder Tee und dann sehen wir weiter:

Wenn der Zeiger der Waage unaufhörlich nach oben schnellst, dann darfst du dir diese Frage stellen? Wie war mein Ess- und Bewegungsverhalten seit dem letzten Wiegen? Um 1kg Körperfett zuzulegen, müsstest du 7000kcal mehr als dein Bedarf essen. Ist dies realistisch seit dem letzten Wiegen? Wenn du z.B. Karfreitag auf die Waage gegangen bist und dann wieder Ostermontag ist dies eher unwahrscheinlich. Selbst jeden Tag ein Osterhase, ein Stück Kuchen und feiner Braten am Ostersonntag werden dir nicht 7000kcal über deinem Bedarf gebracht haben.

 

Woran kann es also liegen, wenn die Waage scheinbar macht was sie will? In vielen Fällen kann der Grund in zyklusbedingten Wassereinlagerungen liegen. Der erste Tag in deinem Zyklus ist der erste Tag deiner Monatsblutung. In Woche zwei neigt der Körper dazu, bereits etwas Wasser einzulagern, richtig heftig kann es allerdings in der letzten Woche vor deiner nächsten Periode sein. Hier kann es durchaus sein, dass dir durch Wassereinlagerungen 1-3 kg mehr auf der Waage angezeigt werden. Und das Gute daran: Schwupps, mit der nächsten Monatsblutung wirst du das zusätzliche Wasser auch wieder los! Und deine Waage kann Purzelbäume schlagen vor Freude ;-)

Grössere Mengen an Wassereinlagerungen können manche von euch sogar sehen, indem das Gesicht oder die Beine voller aussehen. Während der Periode kann es auch sein, dass du merkst, dass du verstärkt auf die Toilette muss. Bei Frauen, die hormonell verhüten (vor allem mit der Pille) fallen die zyklusbedingten Schwankungen in der Regel wesentlich schwächer aus. Ich persönlich habe während ich die Pille eingenommen haben, gar nichts mitbekommen von Schwankungen. Dafür hat es mich nach Absetzen der Pille um so mehr umgehauen, als ich das Gewicht auf meiner Waage verfolgt hatte!!!

 

Weitere Gründe für einen vorübergehenden Anstieg von deinem Körpergewicht können ein Verzehr von grösseren Mengen Kohlenhydraten und/oder salzhaltigem Essen sein, welches auch zu Wassereinlagerungen führen kann. Oder ein Wochenende mit üppigem Essen ist noch nicht verdaut und der Magen und Darm enthalten noch mehr Nahrungsbestandteile als sonst. D.h. der Magen- und Darminhalt wiegt einfach mehr. Mit Abschluss der Verdauung normalisiert sich dies auch wieder.

 

Geht es dir einfach darum, dein Gewicht zu halten, brauchst du im Grunde nichts weiter machen. Du wirst selbst sehen, welche individuellen Gewichtsschwankungen dein Körper aufweist und gehst von nun an einfach entspannter damit um. Falls du aber gerade dabei bist, deine Ernährung umzustellen um Gewicht zu verlieren, dann empfehle ich dir dieses Vorgehen: Gehe jeden Morgen nüchtern nach dem ersten Toilettengang auf die Waage und notiere dir das Gewicht mit Datum und Zyklustag versehen (Erinnerung: Tag 1 deines Zyklus ist Tag 1 deiner Monatsblutung.). Aus den 7 Messergebnissen pro Zykluswoche bildest du einen Durchschnittswert. Im zweiten Zyklus, den du analog aufzeichnest kann du dann dein Durchschnittsgewicht von Woche 1 im Zyklus vom Vormonat mit Woche 1 im Zyklus vom aktuellen Monat vergleichen. Woche 2 vom Vormonat vergleichst du mit Woche 2 vom aktuellen Monat und so weiter. Dadurch vergleichst du immer die Wochen miteinander bei denen sich in deinem Körper ähnliche Abläufe ereignen.

 

Bei dem Ziel der Gewichtsabnahme sollten dann die wöchentlichen Durchschnittswerte vom aktuellen Monat niedriger sein als vom Vormonat. Gesundes und dauerhaftes Abnehmen bedeutet in den meisten Fällen eine Gewichtsreduktion von durchschnittlich 300 bis 500 g pro Woche. 

 

Ich freue mich darauf, dich auf deinem Weg zu deinem Wunschgewicht zu begleiten. Bitte kontaktiere mich gern, wenn ich dir weitere Tipps in einer persönlichen Beratung geben darf. Neben dem richtigen Wiegen sind zum Beispiel auch individuelle Strategien gegen Heisshungerattacken wahnsinnig hilfreich. Einer meiner Beratungsschwerpunkte liegt darin, diese Strategien mit dir gemeinsam zu erarbeiten. Du erreicht mich am besten unter anna@stil-und-ernaehrungsberatung.ch.

 

Liebe Grüsse, deine Anna

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