Gesunde Ernährung: Planung ist die halbe Miete

Wie du mit geschickter Mahlzeitenplanung und perfekten Einkaufszetteln die Grundlage für gesunde, ausgewogene Ernährung legst

In deinem Alltag geht es oft hektisch her? Die eine Aufgabe zieht sich förmlich in die eine Richtung, die andere Aufgabe will hier Aufmerksamkeit, das Kind zupft am Hosenbein und der Staubsauger bettelt um seinen Einsatz. Und jetzt noch on top dies: gähnende Leere im Gemüsefach vom Kühlschrank. Du stellst dies aber erst quasi fünf vor 12 fest. Wie also hungrige Mäuler in null Komma nix befriedigen? Thanks god, Pasta und eine Dose Tomaten sind sicher in der Vorratskammer. Puh, gar nicht mal die schlechteste Wahl in solchen Situationen. Doch lies weiter, wie du deinen Stresslevel für die Zubereitung der Mahlzeiten reduzieren kannst.

Wer mich schon ein wenig kennt, der weiss, dass ich im Regelfall keine Vorgaben zu konkreten Menüplänen erstelle. Du möchtest schliesslich nicht dein Leben lang mit einer Ernährungsberaterin zusammenarbeiten sondern möchtest deine eigene Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Speisen ausbauen. Und das ist genau richtig. Sei dein eigener Herr in deiner Küche! Vergiss Diäten, die dir für zwei Wochen vorgeben, was du morgens, mittags und abends essen sollst. Wie lebensunpraktisch ist denn das? Was kommt nach den zwei Wochen? Zurück zu alten Gewohnheiten? Na Prost Mahlzeit, willkommen Jo-Jo-Effekt!

Wie du das verhindern kannst? Ich möchte dich bitten, pro Woche eine Stunde deiner Zeit für die Planung der Mahlzeiten der kommenden Woche zu investieren. Und jetzt jammere bitte nicht "Die Stunde habe ich nicht.". Doch, diese Stunde kann sich jeder einrichten. Sie ist wahnsinnig gut investiert!

 

Lass mich dir erzählen wie ich persönlich es handhabe: Jeden Sonntag Abend ca. von 20.00 oder 20.30 Uhr an plane ich unsere Hauptmahlzeiten für die kommende Woche. Ich setzte mich mit einem Block, Stift und bewaffnet mit meinen aktuellen Lieblings-Kochbüchern sowie Handy/ iPad mit Internetzugang hin. Ich durchstöbere also die Kochbücher und ggf. das Internet nach Rezepten für die kommende Woche. Damit das zügig vorangeht, mache ich mir bei den Kochbüchern oben so kleine Post It Notizzettel dran, wenn mir ein Rezept zusagt. Das mache ich aber nicht Sonntag abends! Das würde dann zu lange dauern. Nein, das mache ich meist beim ersten Durchblättern eines neuen Kochbuchs. Im Internet kannst du mit Lesezeichen im Browser arbeiten. Ich selbst mache Screenshots mit dem Handy und speichere diese Bilder dann in einem Rezepteordner.

 

Am Sonntag gucke ich mir in den Kochbüchern dann nur die Seiten mit Post Its und ggf. die markierten Rezepte aus dem Internet an. Auf ein Blatt Papier schreibe ich mir dann für jeden Tag die ausgewählte Mahlzeit auf. Ggf. schreibe ich mir noch den Namen des entsprechenden Kochbuchs auf, damit ich das Rezept dann leichter wiederfinde. Ich persönlich notiere nur die warmen Mahlzeiten (bei mir am Mittag) sowie besondere Salate. Das Frühstück und die Abendmahlzeiten mit Brot, Rohkost und ggf. Gemüsesuppe aus dem Tiefkühlschrank gestalte ich spontan. Die Grundzutaten dafür stocke ich immer routinemässig auf.

 

Bei jeder Mahlzeit, die ich notiere, schreibe ich mir gleichzeitig auf einem separaten Blatt die zu besorgenden Lebensmittel auf. Hierbei arbeite ich genauer gesagt mit zwei Zetteln. Auf einen Einkaufszettel kommt das, was ich Anfang der Woche besorge und auf den anderen Zettel, was ich Ende der Woche besorge. In meinen Tagesablauf passt zum Beispiel das Einkaufen Dienstag nachmittags mit Töchterchen und Freitag früh abends mit Göttergatte und Töchterchen nach unserer Arbeit bzw. KiTa.

 

Gut geplant reicht 2x in der Woche Einkaufen absolut aus. Gemüse hält sich gut verstaut ohne Probleme die halbe Woche und bei frischen Fleisch und Fisch kannst du es ja so timen, dass du es am Tag nach dem Einkaufen als Mahlzeit einplanst.

 

Meine drei Zettel, d.h. 1x Wochenplan plus 2x Einkaufszettel hängen dann mit Magneten in der Küche. Ich schaue dann täglich was zu kochen ansteht und kann auch nicht vergessen, Dinge am Abend vorher aufzutauen etc.

 

Dieses Vorgehen hilft mir ungemein, eine gewisse Entspanntheit an den Tag zu legen. Alles ist gut geplant und das Kochen macht einfach Spass! 

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Kommentare: 1
  • #1

    GerdaH (Dienstag, 18 Juli 2017 16:48)

    Lange Zeit habe ich mir meine Gedanken gemacht, was eine Ernährungsberatung bringen soll. Das bisschen kochen kann ich doch selber, so meine Gedanken.
    Mittlerweile weiß ich, das ich damit nicht weit gekommen bin